LIEBE, GLAUBE, WIDERSTAND – BRIEFE AUS DEM DDR-GEFÄNGNIS VON HARALD UND BEATE WAGNER

Studientag

19. Sep 2020
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Wie konnten sich Einzelne gegen die Stasi behaupten? Harald Wagner, nach der Friedlichen Revolution Professor für Soziologie und Theologie in Dresden, saß 1980/81 im Stasiuntersuchungsgefängnis Leipzig und in der Haftanstalt Brandenburg ein. Der politische Häftling und Familienvater hatte die Möglichkeit, wöchentlich Briefe mit seiner Frau Beate zu
tauschen. Entstanden ist ein einmaliges Zeugnis der Verbundenheit und Liebe, des christlichen Glaubens und philosophischer Reflexion. Nicht alle Briefe drangen durch die Zensur der Gefängnisaufsicht. Gemeinsam mit Wagners sollen mit dem Ansatz der Bürgerforschung der Briefwechsel erschlossen und Hintergründe der Aufzeichnungen ausgeleuchtet werden.
Kooperationspartner: Bürgerkomitee Leipzig e. V., Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V., Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur
Leitung: Stephan Bickhardt, Dr. Panja Lange, Referentin Praktische
Philosophie der Evangelischen Akademie Meissen
Veranstaltungsort: Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig

Veranstalter:
Evangelische Akademie Meißen
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